Zauberwelt von Silvia Hartmann - Eine Einfuehrung in die Zauberwelt der Energie online umsonst
Eine Einführung in die Zauberwelt Der Energie - Online http://www.SilviaHartmann.com/zauberwelt/
Zauberwelt

von Silvia Hartmann

00 Dedications & Copyright
01 Zauberwelt – Einladung
02 Liebe & Logik
03 Flüssige Emotionen
04 Nur Energie ...
05 Logisches Heilen
06 Schutzschilde
07 Die Photos der Psychotherapeutin
08 EmoTrance Im Stau
09 Vergeben, Verzeihen
10 Sichtbare & Unsichtbare Wunden
11 Dame mit dem Seidenschal
12 Energiebewußtsein
13 Wiedervereinigung
14 Die Waisenkinder
15 Energienahrung
16 Schneckenhäuser
17 Menschenliebe
18 Gottesenergie
19 Farben trinken
20 Resonanz
21 Musiklernen
22 Essen, Nicht hassen!
23 Verbindungen
24 Die Blume im Topf
25 Das Sonnenherz
26 Ein Herzensgebet
27 Der Kaiser
28 Ein Bewußtsein, allein
29 Vervollständigung, bitte!
30 Faktor X ...
31 Das dritte Supersystem
32 Das Engelskind
33 Die Heldenreise
34 Die Gottgeschaffene Totalität
35 Ein einfaches Gebet
36 Das Fantastischste Geschenk
37 Fragen lernen
38 Disziplin
39 Aufmerksamkeit
40 Aufnehmen
41 Endlose Fragen ...
42 Poster, Poster an der Wand ...
43 Im Energieuniversum
44 Die Gedanken sind frei ...
45 Vergleiche
46 Lebensplan
47 Über den Nullpunkt hinaus
48 Experimente
49 Ein Körper, Mein Körper
50 Gnadenregen
51 Energiedimensionen
52 Der Zauber der Dinge
53 Eingemachte Energien
54 Die Kunstlösung
55 Zauberworte
56 Die Symbol - Diebe
57 Die Energiesprache lernen
58 Metaphern, Metaphern ...
59 Geschenke
60 Ein Blatt Papier
61 Den Gordischen Knoten lösen ...
62 Lebensperspektive
63 Lebenserfahrungen
64 Vorurteile
65 Ebenenverwirrungen
66 Das Spiralengeheimnis
67 Ein neuer Anfang
Epilogue - Im Zukunftsreich
E-Buch Komplett

9: Vergeben, Verzeihen ...

Obwohl ich selber noch nie in Therapie war, habe ich jahrelang meine Zeit mit Therapeuten, Beratern und Coaches verbracht. Und die haben halt so ihre Ideen, und was ihnen so beigebracht worden ist, und können halt nicht anders, als ihre Religion zu zitieren.

„Du mußt dich mehr lieben," sagen sie zu mir.

„Du mußt lernen, zu vergeben, zu verzeihen."

„Du mußt deinen Ärger bearbeiten ..."

Ich frage dann, „WIE?„

Na, und dann hört man jede Menge von Gemurmel und Gerede, und dies und das, und oft haben die gar nicht gemerkt, das ich schon lange nicht mehr im Raum bin ...

Eines schönen Tages bin ich am Aufräumen. Hinter einem Schrank finde ich ein Photo, ich weiß gar nicht, was das ist, wo das hergekommen ist.

Ich hebe es auf und drehe es um.

In der gleichen Nanosekunde, wo ich sein Gesicht sehe und ihn erkenne, schießt mir heiße Glut in die Brust, ich gehe in die Knie und die Tränen stürzen horizontal aus den Augen.

Es ist nur eine Energie. Gottverdammt, es doch nur eine Energie. Das ist alles so lange her, das ist alles vorbei, er ist hier nicht mehr, war schon seit Jahren nicht mehr hier, er gehört in die Vergangenheit.

Und diese Gefühle, die sind NUR ENERGIE, NUR ENERGIE, NUR ENERGIE.

Langsam konnte ich wieder anfangen, zu atmen, tief durchzuatmen, und mich richtig auf den Boden zu setzen, mit dem Photo in Hand. Ich habe es dann vorsichtig vor mir auf den Teppich gelegt, und beide Hände aufs Herz gelegt, genau da, wo der große Schmerz saß. Das sind meine heilenden Hände, meine Energiehände. Der Schmerz, den ich fühle und dieser furchtbare Druck im Kopf, da steht keiner mit einem Stiefel auf meiner Brust, da drücken keine großen Hände mein Gehirn, als ob sie es zerquetschen wollten.

Das ist alles vorbei, und jetzt ist es nur noch Energie, Energieverletzungen, Energiewunden, und ich kann das mit meinen eigenen heilenden Händen endlich wieder in Ordnung bringen.

Was immer da auch verletzt war, was immer da auch zerstört worden ist, mache es heile, mach es gut, repariere es und mach es wieder so gut wie neu ...

Und ganz langsam, unter meinen warmen Händen, fühle ich ein erstes Auftauen, eine erste Bewegung, nach all der langen Zeit, und ich muß noch mehr weinen, aber diese Tränen sind klar und sauber, sie helfen mit, das endlich wegfliessen zu lassen.

Ich lasse sie einfach fließen und konzentriere mich auf die Gefühle im Herzen, wo die Energie langsam anfängt, zu steigen, in zwei langsamen Kanälen auf meine Schultern zu, über meine Schultern und dann in einer V Formation auf das Steissbein zu.

Fließ weiter, fließ frei. Es ist nur Energie, und Energie muß fließen. Herein und heraus. Wie das Atmen, Einatmen und Ausatmen. Du hältst den Atem an und das Leben ist vorbei ...

Langsam, langsam reduziert sich der Druck in meinem Kopf, und mein Denken wird klarer, feiner, weiter.

Ich kann wieder atmen, ich kann wieder denken, und ich fühle mich sehr ruhig, sehr meditativ. Da ist das Bild, und es ist doch nur ein Mann, den ich mal gekannt habe, mit dem ich sehr viel erlebt habe.

Ich weiß nicht, ob er noch lebt oder wo er ist, aber das ist egal.

Ich hoffe, das es ihm gutgeht, wo immer er auch ist.

So sitze ich in meinem Wohnzimmer auf dem Fussboden, mit den Händen noch auf meinem Herz, und kann nicht glauben, daß an diesem schönen Morgen ein Wunder geschehen ist, und ich uns beiden endlich verzeihen konnte.

Wenn man einem Hund auf den Schwanz tritt, dreht er sich um und schnappt nach dem Fuß oder dem Bein, das ihm weh getan hat.

Das ist natürlich. Ganz selbstverständlich, ganz natürlich.

Nun sind wir mit dem Hund zum Tierarzt gegangen, und der hat den Schwanz schön geflickt und eine Bandage herumgemacht, und wir sagen den Kindern, „Nun seht zu, das ihr mit dem Hund vorsichtig seit, solange er noch die Bandage hat. Passt auf, das ihr da nicht dranstößt, denn das tut ihm sehr weh und ihr könntet gebissen werden!„

Und genauso ist das mit den Menschen auch. Irgendwann hat mir halt mal jemand „auf den Schwanz getreten„, nur das ist nie bandagiert worden, nie geheilt worden. Einer kommt und fasst das an, oder rührt darin herum, und dann beiße ich, um mich zu verteidigen oder einfach nur im Reflex, weil es mir halt weh tut.

Menschen, die viel ärgerlich oder traurig werden, haben halt solche Wunden. Wenn sie sie noch fühlen können, und es nicht geschafft oder nicht gewollt haben, sich in ein Schneckenhaus aus Schutzschildern zu verziehen und gar nichts mehr zu fühlen, dann reagieren sie mit Wut oder Tränen, und sie können einfach nicht damit aufhören, niemals und genau solange nicht, bis ENDLICH DIE WUNDE GEHEILT WIRD.

Dann tuts nicht mehr weh, dann herrscht schöner Frieden.

Und dieser Zustand vom klaren, sauberen, ruhigen Frieden ist der Zustand des Vergebens, des Verzeihens.

Das kann man halt nicht „machen".

Das kann man nur „erreichen" wenn die Wunden endlich geheilt sind.

10-Sichtbare-und-unsichtbare-Wunden

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