|
Die Energiesprache Lernen
Das Energiebewußtsein denkt nicht mit Worten. Das ist viel zu langsam, so
eins nach dem anderen, wie die Perlen auf der Schnur, A B C D E ... und außerdem
viel zu ungenau.
Die Energiedimensionen sind so voll von tanzenden, beweglichen Systemen, die
alle miteinander arbeiten, die alle miteinander verflochten sind, und es gibt
wirklich Myriaden davon – von den einfachsten Eigensystemen im Energiefeld eines
einzigen Menschen, zu denen der anderen, der Umwelt, der Tiere und Pflanzen, der
Steine, des Planeten, des Sonnensystems, und allen anderen Sonnensystemen
unserer Galaxis, und alle Galaxien, und auf allen Ebenen ...
A B C reicht da wirklich nicht mehr aus, oder 1, 2, 3 ... und egal, wie viele
Stellen hinter dem Komma, oder wie viele Supercomputer sich für wie viele
Ewigkeiten zu Tode rechnen.
Kein Wunder, daß das arme Bewußtsein alleine da nicht mehr mitkommt.
Kein Wunder, daß das arme Bewußtsein alleine solche krassen und groben und im
Grunde genommen total unnützen Unterscheidungen erzeugt hat, damit es überhaupt
noch eine Chance hat, sich wenigstens einbilden zu können, das es irgendwas
richtig weiß oder irgendwas richtig verstanden hat.
Die Energieströme, mit denen das Energiebewußtsein arbeitet, sind so
informationsreich, so informationsgeladen, daß das Bewußtsein diese Flut nicht
in den Griff bekommen kann.
Und genauso wie Microsoft zwischen den Benutzer eines Computers und den
Billionen Zeilen Code ein Interface gestellt hat, mit „Fenstern" und kleinen
„Müllkörben„, in die man ungewollte Daten „hineinschmeißen" kann, liegt zwischen
den Multi-Billionen Zeilen aus Energiecode und dem Bewußtsein ein Interface aus
einfachen Bildern.
Oft „Metaphern" genannt, das sind die Bilder und Traumerfahrungen, wie
Kinofilme, in denen man selbst ein Mitspieler ist – nichts anderes als eine
Übersetzung von komplexer, energiebezogener Realität in eine einfachere,
leichtere und nicht so informationsreiche Form, die dazu da ist, damit sich das
Energiebewußtsein mit dem Bewußtsein in Verbindung setzen kann, und damit die
beiden eine Brücke haben, um miteinander überhaupt sprechen zu können.
Am Tage ist diese Brücke für die meisten Menschen gar nicht mehr da, und so
gut wie keine Information fließt vom Energiebewußtsein zum abgekoppelten,
einsamen Bewußtsein auf diesem Wege mehr.
Nachts, wenn das Bewußtsein es gewöhnt ist, sich abschalten zu dürfen, werden
dann diese aufgestauten und total wirren Energieströme, die sich dann auch
meistens auf Probleme im Energiefeld beziehen, in der Form von Träumen gesendet,
aber der, der sie annehmen sollte, ist weg und erinnert sich kaum noch an etwas,
wenn das Bewußtsein wieder erwacht.
Es ist wirklich kein Wunder, das die Bewußtseine sich zusammengetan haben und
gesagt haben, „Dieses wirre Zeug ist ja nur Wahnsinn, wir tun jetzt mal einfach
so, als ob es das gar nicht gäbe. Wenn wir es lange genug ignorieren, dann wirds
schon von selber aufhören ..."
Ja. Bis dann der Nervenzusammenbruch kommt. Oder Parkinson´s. Oder
Angstanfälle, Depressionen, oder total ungelebte, unzufriedene, zwecklose Leben
...
Um überhaupt wieder eine erste Brücke zum Energiebewußtsein zu schlagen, muß
man zuerst verstehen, daß das Bewußtsein wieder lernen muß, sich in der
Erfahrungssprache der Metaphern flüssig auszudrücken.
Das kann man nicht dadurch lernen, daß man sich Traumbücher kauft, wo JEMAND
ANDERER ein persönliches Lexikon der Metaphern erstellt hat.
Man kann ja nicht mal Spanisch nur mit einem Wörterbuch lernen, und die
Kommunikationssprache vom Energiebewußtsein ist viele tausend Mal reicher,
tiefer und auch komplizierter als eine A B C Wortsprache.
Die einzige Art, eine neue Sprache so zu lernen, daß man sich wirklich
anständig mit den Eingeborenen verständigen kann, ist, sich in die Sprache zu
vertiefen – also anstelle ins Wörterbuch zu gucken, auf die Straße herauszugehen
und sich einfach Spanische Musik anzuhören, Spanische Filme anzusehen, Spaniern,
die sich unterhalten, zuzuhören.
Selbst wenn man zuerst KEIN WORT DAVON VERSTEHT.
Wir lernen ja nicht einzelne Worte wie ein Papagei, sondern die STRUKTUR DER
SPRACHE, die Musik der Sprache, den Rhythmus. Wenn wir die Struktur einer neuen
Sprache verstanden haben, dann haben wir das Grundmuster, in das neue Worte und
Vokabeln ganz einfach und fröhlich hinein fallen.
Dann können wir uns sofort mit den Eingeborenen verständlich machen, und wenn
wir ein Wort nicht kennen, können wir darum herumreden und es anders erklären.
Genauso wie mit den Emotionen und den Gefühlen des Körpers, müssen wir als
Bewußtseine wieder ganz von vorne anfangen und erst mal richtig zuhören, richtig
zusehen, und AUFPASSEN, was unsere persönlichen Metaphern eigentlich sind.
 |